Groupware

Groupware – für gemeinsames Arbeiten an Computern

Der englische Begriff “Groupware” wird m Deutschen auch als Gruppensoftware bezeichnet und beschreibt eine Software, die unterschiedliche Gruppen über zeitliche und räumliche Distanzen verbindet. Also im Prinzip eine Gruppenarbeit auf computergestützter Technik mit einer Schnittstelle für ein geteiltes Arbeitsumfeld. Hierbei sollte man diese Art von Software von einem so genannten Mehrbenutzerdatenbanksystem unterscheiden, wobei die Groupware auf intensivere Zusammenarbeit und De-Isolation ausgerichtet ist. Bei der Groupware fühlen sich die beteiligten Nutzer als Teil eines Teams, wobei andere Software-Programme die unterschiedlichen Nutzer und deren Daten aus schutzrechtlichen oder anderen Gründen eher verdecken.

Das Hauptziel der Groupware ist die Durchführung eines Prozesses in Gruppenarbeit und damit verbunden die Umwandlung oder Ergänzung von Informationen aus einem Anfangszustand zu einem Endzustand. Hierbei gibt es unterschiedliche Faktoren, die sich folgendermassen gliedern lassen:

  • 3K-Modell – dieses besteht hauptsächlich aus Kommunikation, Kooperation und Koordination
  • Raum (lokale Festlegung oder räumliche Distanz)
  • Zeit (ist die Zusammenarbeit gleichzeitig oder zeitversetzt)
  • Struktur (Funktioniert der Ablauf nach Plan oder spontan, Brainstorming)
  • Umfang (wie groß ist der Umfang der Gruppe)

Betrachtet man den Umfang der unterschiedlichen Groupware Anwendungen, haben die meisten Applikationen wie Email, Projektmanagement, Kalender und Notizbuch-Funktionen verfügbar, andere darüber hinaus noch viele weitere mehr als nur diese.

Bekannte Groupware-Produkte sind unter anderem Lotus Notes (IBM), BSCW, Atmail, Citadel, SUN One und Microsoft Exchange sowie zahlreiche weitere. Sehr im Kommen sind die modernen sozialen Netzwerke, welche die Kommunikation vor allem unter jungen Leuten weltweit revolutioniert haben. Zu diesen Groupware-Anwendungen zählen etwa Blogs, Wikis oder auch Facebook und Skype. Weiterhin sehr beliebt und im Zuge der Globalisierung vermehrt genutzt sind elektronische Meetingsysteme. Momentan noch sehr auf dem amerikansichen Markt fixiert, wird diese Anwendung wohl bald in Europa Fuß fassen. Bekannte Software-Produkte sind beispielsweise Nemo, TeamSupport oder ThinkTank.