Arbeitszeiterfassung | Welche Arten gibt es?

Die Arbeitszeiterfassung bzw. Zeiterfassung wird in den Unternehmen verschieden gehandhabt. Während die Einen auf Vertrauensbasis setzen und gar keine Zeiterfassung fordern, geht es in anderen Unternehmen strenger zu.

Hier gibt es zum einen die Zeiterfassung auf einem Blatt, was recht formlos ist und ebenfalls auf Vertrauensbasis basiert, wohingegen in anderen Unternehmen das moderne Zeitalter eingebrochen ist. Hier wird auf das Kartensystem gesetzt, sprich jeder Mitarbeiter verfügt über eine Karte, zur elektronischen Zeiterfassung. In einigen Unternehmen kann dieses Karte auch als bargeldlose Methode für die Kantine genutzt werden – so hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Neben dieser Methode gibt es noch eine Alternative, die sich schon lange bewährt, die Stechuhr. Hier haben die Mitarbeiter ebenfalls eine Karte, jedoch erfolgt die Zeiterfassung hier nicht elektronisch sondern per Stechuhr. Man steckt die Karte beim Betreten und Verlassen des Unternehmens in eine Zeitschaltuhr und diese erfasst die Zeit indem sie im wahrsten Sinne des Wortes in die “Karte sticht”.

Hier liegt der Impuls auf der Uhr. Nachteil an dieser Variante zur elektronischen ist, dass die Werte nicht so schnell “nachgefasst” werden können, wenn z.B. einmal versäumt wurde, die Karte beim Betreten oder verlassen in die Stechuhr zu schieben. Nachdem Spruch “Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser” wird in vielen deutschen Unternehmen gehandelt, nicht nur zum Vorteil für die Firma, denn der Mitarbeiter kann mit der Arbeitszeiterfassung alle Überstunden genauestens nachweisen und im besten Falle auch abbummeln.

Hier muss jeder Arbeitgeber selbst entscheiden, was für das Unternehmen und die Mitarbeiter am besten ist und die Mitarbeiter zum Arbeiten zu motiviert.

 

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